Neulich monierte ich noch auf Twitter, daß der schicke Reader in Apples neuem Safari 5 in Blocksatz anzeigt. Die Funktion, die offensichtlich auf dem OpenSource-Tool Readability basiert, ist aber leicht an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.Dazu läßt man sich mit einem Rechtsklick den Paketinhalt des Safari-Programms zeigen und navigiert dort in den Ordner Content › Ressources. Dort öffnet man mit einem Texteditor die Datei Reader.html.
In dieser ändert man in den Zeilen 82-86 den Eintrag
.page {
font: 20px Palatino, Georgia, Times, "Times New Roman", serif;
line-height: 160%;
text-align: justify;
}
in
.page {
font: 18px Palatino, Georgia, Times, "Times New Roman", serif;
line-height: 160%;
text-align: left;
}
Die Änderung in der vorletzten Zeile stellt den Blocksatz auf linksbündigen Flattersatz um. Da die Spaltenbreite des Readers speziell für deutschsprachige Text (in Browsern gibt es auch keine Silbentrennung) relativ schmal ist, kann man darüber hinaus die Schriftgröße ein wenig verkleinern, um einen besseren Lesefluß zu erreichen.
Das wars – danach liest sich der Reader noch ein wenig besser ohne hässlich zerrissene Blocksatzeilen…
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