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Dumm & Dümmer.

Wie unsinnig es ist, Farben als Marken schützen zu lassen haben nicht erst die Magenta-Streitereien der Telekom gezeigt. Wenn zwei Banken mit unterschiedlicher Geschichte und Herkunft in Europa aufeinander treffen, dann können da schon mal zwei sehr ähnliche Töne in einem Marktsegment aufeinander treffen.

Dumm ist, wer wie die Sparkasse darauf hofft, dass die begrenzte Anzahl an vom Normalkonsumenten differenzierbaren Farben reicht, um sich in einem Marktsegment nicht in die Quere zu kommen.

Dümmer ist, wer wie die Santander-Bank auch noch im Corporate Design und der Anmutung der Webseite nicht den Abstand, sondern die Nähe zum Mitbewerber sucht. Damit liefert man nicht nur Munition für den Markenprozess, sondern schwächt auch noch seine Marktpositionierung unabhängig davon, was die Gerichte entscheiden werden.

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